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Simulation
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Je effizienter die Wärmepumpe, desto niedriger sind die Heizkosten und Kohlendioxyd- Emissionen. Welcher Wärmepumpen-Hersteller wirbt nicht mit diesem Satz?
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Die Praxis sieht meist anders aus. Handwerksbetriebe beraten zwar ihre Kundschaft. Hinsichtlich voraussichtlicher Betriebskosten der Wärmepumpensysteme hält man sich außerordentlich bedeckt.
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Wie wirken sich jedoch Fehlplanungen, fehlende Erfahrung der Handwerker und mängelbehaftete Installationen auf die Effizienz der Wärmepumpensysteme aus? Feldversuche mit Wärmepumpen haben unter praktischen Bedingungen folgende Ergebnisse erbracht:
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Außerordentlich bedenklich erscheint hierbei die extreme Streubreite der ermittelten Ergebnisse.
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Unter der Rubrik Wirtschaftlichkeit wurden Grundlagen zur Ermittlung von Jahres- arbeitszahlen bei Wärmepumpen dargestellt.
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Für den Bauherren ergeben sich nunmehr folgende Fragestellungen:
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- Gibt es eine Möglichkeit die Jahresarbeitszahl und damit die Betriebskosten des Wärmepumpensystems fundiert vorauszuberechnen? Wenn ja, welche Angaben zur Anlagentechnik und zur Betriebsweise sowie den sonstigen Randbedingungen sind hierzu erforderlich? - Läßt sich das Betriebsverhalten des Wärmepumpensystems simulieren? - Können aus der Simulation des Wärmepumpensystems Schlußfolgerungen für die Gestaltung der Anlage und deren Betriebsweise gezogen werden? - Sind Vorgaben für den Heizungsbaubetrieb zur Anlagengestaltung und der Betriebsweise möglich?
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Mit der in Anwendung befindlichen Simulationssoftware WPopt kann für fast alle Wärmepumpensysteme die Jahresarbeitszahl und damit die voraussichtlichen Betriebskosten berechnet werden.
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Zwei Varianten sind hierbei prinzipiell möglich:
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Simulation des Wärmepumpensystems in der Planungsphase hinsichtlich Energieeffizienz, Dimensionierung der Wärmequellen- anlage und Energiebilanz. Zusätzlich sind Vergleichsrechnungen mit anderen Heizsystemen realisierbar. Erarbeitung konkreter Vorgaben für den Heizungsbaubetrieb für Dimensionierung und Installation des Wärmepumpensystems.
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Analysierung bestehender Wärmepumpensysteme hinsichtlich der Energieeffizienz. Darstellung von Optimierungsmöglichkeiten.
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Parameter der Simulations-Software
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Art der Wärmequelle:
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Warmwasserbereitung:
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Wärmepumpendaten:
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Gebäudedaten:
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Klimatische Verhältnisse:
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Tarif des EVU:
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Wärmeverteilsystem:
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Frostschutzmittel:
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- Erdreich mit Horizontalabsorber oder Erdsonden oder Kombinationen aus beidem - Wasser - Luft - frei wählbarer Quellentemperaturgang - Direktverdampfung im Erdreich
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- Absorberfläche und -länge - Direktverdampfungsabsorber - Anzahl und Tiefe von Erdsonden - geologische Verhältnisse (Wärmeleitfähigkeit, Wärmekapazität, Dichte) - Feuchtegehalt des Erdreiches - Jahresgang der ungestörten Erdreichtemperatur - Temperaturveränderungen durch die Kälteleistung der Wärmepumpe
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- Art des Speichers (Schichtung, Größe) - Kaltwassereintrittstemperatur - Temperaturanforderungen - durchschnittlicher täglicher Wärmebedarf - evtl. notwendige elektrische Nachheizung
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- Herstellerangaben - thermische Leistung, elektr. Leistungsaufnahme und Kälteleistung in Abhängigkeit von der Quellen- und der Heizwassertemperatur - Hilfsenergie für Heizungs- und Soleumwälzpumpe bzw. Ventilator bzw. Tauchpumpe - Art der Wärmepumpe (Sole / Luft / Wasser / Direkt- verdampfung - Einsatzgrenzen - Betriebsweise (monovalent, monoenergetisch, bivalent) - Temperaturdifferenz am Verdampfer und Verflüssiger
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- Heizlast bzw. Wärmebedarf inkl. solarer und interner Gewinne, gewünschte Raumtemperatur
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- Normaußentemperatur - Jahresgang der Temperatur am Standort
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- Hoch- und Niedertarifzeiten - Sperrzeiten des Energieversorgers - Stromkosten für Wärmepumpe, Umwälzpumpen und E-Heizstäbe
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- Fußboden- und/oder Wandheizung und/oder Heizkörper
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- Eigenschaften des Frostschutzmittels bei Erdsonden und Horizontalabsorbern und daraus resultierender Wärmeübergang
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Alle Wärmepumpen der genannten Hersteller befinden sich in der Datenbank.
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