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Ratgeber
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Hinweise zur Auswahl der Wärmequelle
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Wärmequelle Grundwasser
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- Nutzung von Grundwasser als Wärmequelle mittels Saug- und Schluckbrunnen - genehmigungspflichtig durch Untere Wasserbehörde bzw. Wasserwirtschaftsamt - konstante Wassertemperatur von +8 ... +10 Grad C erforderlich - konstanter Volumenstrom aus dem Saugbrunnen erforderlich - hohe Anforderungen an die Wasserqualität - hohe Jahresarbeitszahlen bei fachkundiger Planung möglich - hohe Investitionskosten
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Beurteilung der Effizienz von Wärmepumpenanlagen über Kennzahlen
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In Vorbereitung des Einsatzes von Wärmepumpensystemen sowohl im Neubaubereich als auch bei Heizungsmodernisierungen sollten folgende Auswahlkriterien bei der Entscheidungsfindung Berücksichtigung finden:
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Leistungsziffer COP
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D-A-CH-Gütesiegel
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Einsatz von Elektro-Heizstäben
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Geräuschentwicklung
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Jahresarbeitszahl
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Der Vergleich von Leistungsziffern im gleichen Betriebspunkt von unterschiedlichen Wärmepumpenherstellern läßt Schluß- folgerungen auf das technische Niveau der Wärmepumpen zu. Grundsätzlich sollten die Leistungsziffern durch eine unab- hängige Prüfanstalt nach DIN EN 255 gemessen worden sein..
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Zum Vergleich herangezogene Wärmepumpen verschiedener Hersteller sollten grundsätzlich über das D-A-CH-Gütesiegel verfügen. Somit ist gewährleistet, dass geforderte Mindest- Leistungsziffern auch wirklich erreicht werden.
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Der Einsatz von Elektro-Heizstäben ist nur bei Luft/Wasser- Wärmepumpen zulässig. Der Bivalenzpunkt der Wärmepumpe ist an Hand der Leistungsdiagramme der Hersteller exakt zu berechnen. Der Bivalenzpunkt hat entscheidenden Einfluß auf die voraussichtlichen Betriebskosten der Luft/Wasser-Wärme- pumpe.
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Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen ist der Schalldruckpegel in dB(A) anzugeben. In reinen Wohngebieten darf der Schalldruck- pegel max. 35 dB(A) betragen. Messgrundlage sind die Normen EN ISO 9614-1 bzw. EN ISO 9614-2.
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Die Jahresarbeitszahl sollte durch eine fachkundige Stelle nach VDI-Richtlinie VDI 4650 berechnet werden. Jahresarbeitszahlen können für jeden beliebigen Standort der Wärmepumpe berechnet werden. Grundlage hierfür sind die Meßergebnisse des Herstellers. Berechnungen, wie z. B. die durchschnittliche Soletemperatur bei Erdsonden bzw. Flachkollektoren, sind mittels Monats- bilanzverfahren vorzunehmen. Die Berechnung der Jahresarbeitszahl sollte grundsätzlich im Detail vorgelegt werden. Die Berechnung der Jahresarbeitszahl stellt die einzige Möglichkeit zur Vorausberechnung der voraussichtlichen jährlichen Betriebskosten unter Normbedingungen dar.
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